Wo einst Spindeln und Wasserräder in Betrieb standen, befindet sich heute auf einer Gesamtfläche von rund 47’000 m² ein lebhaftes Wohnquartier. Das ehemalige Industrieareal in Windisch wurde unter Einbezug ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Kriterien in eine lebendige Destination verwandelt. Etappenweise entstanden Loft-, Eigentums- und Mietwohnungen sowie Gewerberäumlichkeiten und attraktive Co-Working-Arbeitsplätze. Im Sommer 2019 hat die Stiftung FARO das neue Wohnzentrum Spitzmatt für Menschen mit einer Beeinträchtigung auf dem Kunzareal bezogen. Die dazugehörige Sporthalle wird gemeinsam von den Bewohnern des Wohnzentrums und des Quartiers sowie von regionalen Sportverbänden genutzt. Unter anderem betreibt die SAC Sektion Brugg in der Halle ein vielseitiges Kletterangebot und im geschichtsträchtigen Diesellokal steht den Quartierbewohnern ein attraktiver Treffpunkt im Herzen des Areals zur Verfügung.

«Wenn wir ‹gesamtverkehrlich› denken, werden Areale ausserhalb der Zentren aufgewertet und attraktiv, ohne dass die gewachsenen Strukturen alter Quartiere verloren gehen.»

Rainer Klostermann, Stadtraumplaner

Kunzareal Windisch
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Arealfläche:
21’000 m²
Nutzfläche:
8’900 m²
Projektstatus:
  • Akquisition
  • Planung
  • Realisierung
  • Bezug
Zuständiger Arealentwickler:
Alex Römer