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Areal Dietikon

Retailstandort mit Tradition und Zukunft

Das HIAG Areal in Dietikon (ZH) ist ein florierender Retailstandort, an dem die Marke Media Markt 1992 ihre Expansion in die Schweiz startete. Weitere Fachmärkte haben sich daraufhin angesiedelt und prägen heute das Areal. Damit der Standort auch in Zukunft für Fachmärkte attraktiv bleibt, strebt HIAG eine optimierte Wahrnehmung des Standorts an.

In Dietikon, einer Gemeinde mit rund 25’000 Einwohnern, sind die industriellen Wurzeln der HIAG verankert: Das rund 39’000 m² grosse Areal im Industriegebiet Silbern wurde als Lagerstandort der Bauwerk-Parkett genutzt, als HIAG noch im Holzgeschäft tätig war. Das Areal bildet den Auftakt zum Gebiet Silbern und liegt in unmit­telbarer Nähe zu den Autobahnen A1 und A3. Mit der Vermietung von Flächen an Media Markt im Jahr 1992 begannen die Umnutzung und der Umbau zu einem Retailstandort. Im Jahr 2017 verlängerte das Unternehmen seinen Mietvertrag bei gleichbleibendem Flächenbedarf um zehn Jahre und setzte damit seine traditionsreiche Zeit als Mieter im Portfolio von HIAG fort. Neben Media Markt sind es insbesondere Lipo, Athleticum, Otto’s, Reno und Fressnapf, die den Fachmärkte-Cluster vor Ort bilden und das Erscheinungsbild prägen. Gut sichtbar sind die Logos an den Fassaden befestigt und von der Autobahn aus nicht zu übersehen. Das Dietikon-­Areal habe sich in den letzten Jahrzehnten als Fachmarkt-Standort in der Retaillandschaft sehr gut etabliert und gälte dort als «Top-Adresse», meint Thorsten Eberle, der für die Entwicklung des Standorts verantwortlich ist. Insbesondere im Hinblick auf den mit dem Onlinehandel konfrontierten eher rückläufigen Retailmarkt ist das bemerkenswert. Die Anforderungen der Fachgeschäfte haben sich in den letzten Jahren geändert. Weniger Flächenbedarf für die Angebotspräsentation und der Bedarf an einem breit diversifizierten Angebot im Umfeld, wie zum Beispiel Restaurants, begleiten diese Entwicklung. «Es freut uns, dass wir trotz der für den Handel schwierigen Rahmenbedingungen in Dietikon erfolgreich sind», meint Eberle weiter. Neben der Anbindung und der idealen Sichtbarkeit des Standorts von der Autobahn aus sind es die grossen, zusammenhängenden Flächen, die den Standort charakterisieren, was dem Kunden das Angebot auf einem Geschoss zugänglich macht.

Optimierte Strukturen bieten ­Kunden mehr Einkaufskomfort
Damit Dietikon auch weiterhin ein gefragter Standort für Fachmärkte bleibt, wurden in 2016 und 2017 Investitionen zur Optimierung der Infrastruktur vorgenommen und der Arealauftritt aufgefrischt. So wurde den Kunden durch die Trennung der Anlieferungswege von der zentralen Allee der Zugang zu den Geschäften erleichtert und die Zuordnung der Einfahrten wurde optimiert. Die aus der Zeit der industriellen Nutzung stammenden Zuggleise wurden entfernt und Sitzgelegenheiten im Aussenraum geschaffen. Zudem wurde ein einheitlicher Auftritt in Form von Signaletik und Logo für das gesamte Gebiet umgesetzt, wovon auch die angrenzenden Unternehmen und Geschäfte profitieren, die keine HIAG Flächen mieten. «Uns ist wichtig, dass der Standort als Gesamtkonzept funktioniert, wir denken deshalb ganzheitlich und langfristig, dadurch können Kunden und Geschäfte profitieren», betont Eberle im Hinblick auf die Massnahmen im öffentlichen Aussenraum. Weitere Optimierungen sind bereits in Planung: Logos an allen Gebäudeecken sind denkbar und allenfalls könnten LED-Blenden an den Fassaden installiert werden, um die Sichtbarkeit der Gebäude weiter zu erhöhen. Zudem könnte ein Logo-Tower als Landmarke direkt an der Autobahn für Orientierung und Frequenz sorgen.

Areal Dietikon
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Arealfläche:
38’700 m²
Büroflächen:
3’900 m²
Gewerbeflächen:
1’400 m²
Verkaufsflächen:
23’600 m²
Flächen für Freizeit und Kultur:
5’700 m²
Lagerflächen:
3’000 m²
Parkplätze:
550
Projektstatus:
  • Akquisition
  • Planung
  • Realisierung
  • Bestand
Zuständiger Arealentwickler:
Thorsten Eberle
Portfolio­management:
Ralf Küng
Nachhaltigkeit:
  • Einbindung der bestehenden Bausubstanz bei der Entwicklung für XXXLutz
  • Aufwertung des Aussenraums und Signaletik zugunsten aller Nutzer auf dem Gebiet

Parkflächen werden an sieben Tagen die Woche genutzt
Auch die Bewirtschaftung des Standorts wurde durch das Port­foliomanagement der HIAG schrittweise optimiert. So wurde ein neues Parkplatzbewirtschaftungssystem eingeführt. Seitdem sind die Parkplätze weitestgehend exklusiv für die Kundschaft der Fachmärkte reserviert. Die Nutzung der Parkplätze ist seit Einführung des Systems 2012 kostenpflichtig, wobei Kurzparker von günstigen Konditionen profitieren. «Die Auslastung der Parkflächen ist seit 2013 konstant», erklärt Ralf Küng, Leiter Portfolio­management bei HIAG. Durch die Vermietung von Flächen an eine Freikirche wird ein Teil der 550 Parkplätze auch sonntags genutzt, was «eine antizyklische Nutzung und damit eine optimale Auslastung der Parkflächen ermöglicht», meint Küng weiter.

Das Umfeld entwickelt sich mit
Das Industriegebiet Silbern befindet sich an zentraler Lage im Wirtschaftsraum Zürich und in der Region Limmattal. In einem Umkreis von 10 bzw. 20 Minuten Fahrzeit rund um Dietikon leben 54’000 bzw. 284’000 Einwohner. Von Dietikon aus können innerhalb einer Stunde mit dem Auto 1’300’000 Einwohner und rund 711’000 Beschäftigte in der Schweiz erreicht werden. Mit Blick über die Arealgrenzen hinaus sind langfristig weitere kantonale und städtische Massnahmen geplant, welche die Attraktivität des Standorts in der Agglomeration Zürich weiter stärken werden. Angesichts der Tatsache, dass die Flächen des Areals die einzigen sind, für die der neue Gestaltungsplan von Dietikon eine verkaufsintensive Nutzung erlaubt, und die Gemeinde bereits heute ein Knotenpunkt für den Regional- und Individualverkehr ist, dürfte der geplante nahegelegene Limmattalbahn-/S-Bahnanschluss «Silbern» einen wesentlichen Beitrag zur Aufrechterhaltung einer attraktiven Frequenz am Standort leisten. Ralf Küng ist durch die anhaltende Dynamik am Standort und aufgrund des Austauschs mit Mietern überzeugt, dass Fachmärkte in Dietikon langfristig Erfolg haben werden. «Als Eigentümer möchten wir zum Erfolg der Geschäfte beitragen, indem wir die Wahrnehmung des Areals als einheitliches Konzept weiter stärken». Auch Thorsten Eberle blickt zuversichtlich in die Zukunft: «Die Gespräche mit unseren Mietern am Ort machen deutlich, dass Fachmärkte mit innovativen Konzepten an den richtigen Lagen bestimmte Kundenbedürf­nisse besser abdecken können als der Onlinehandel».